mailfail

27. April 2012
von Jan Knöttig
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Mailbeantwortung für Firmen auch anno 12 eine Herausforderung

Ein Seniorennotrufknopf – es gibt bestimmt kompetentere Bezeichnungen – muss her. Nein, bei mir ist es noch nicht so weit. Bis dahin erwarte ich die passende Android-App.
Bei der gesuchten Dienstleistung muss natürlich auf lokale Anbieter zurückgegriffen werden, denn wenn der Notruf mal ausgelöst wird, wäre ebenfalls eine äußerst lokale Hilfestellung erfreulich.
Da die Google-Suche zu keinem eindeutigen Ziel führte, blieb mir nur übrig, die üblichen Verdächtigen vor Ort anzusprechen: Diakonie, Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt (AWO). Und tatsächlich, alle haben schon E-Mail. Umso ernüchternder war dann die Feststellung, dass zwei von drei Anbieter damit nicht umgehen können. Denn, Ihr lieben Dienstleister, wenn ich eine Mail schreibe, möchte ich voraussichtlich auch eine detaillierte Erstauskunft ebenfalls via Mail erhalten. Der gescheiterte Versuch eines Anrufs reicht nicht.

Der Dienstleister muss in diesem Fall natürlich keine digitale Kommunikationskompetenz beweisen. Trotzdem könnte ich als Kunde auf die Idee kommen, hier den Maßstab für generelle Kundenfreundlichkeit anzusetzen und die kann in diesem Fall sogar überlebenswichtig sein. Es ist also ein indirekter Test, den nur die örtliche AWO bestanden hat. Nach kurzer Zeit meldete sich der Leiter der Sozialstation per Mail und gab detaillierte Auskünfte. Vorbildlich! Meine Unsicherheit bei dieser Dienstleistung ist dennoch das Glück der anderen Anbieter: Ich brauche Vergleichsangebote. So gilt dann auch leider für mich, dass ich mich als Auskunftssuchender gefälligst an die Bürozeiten des Dienstleisters zu richten habe – also erstmal bis Montag warten. Dann habe ich eventuell das Glück, auch von den zwei anderen Anbietern Auskünfte zu bekommen. Kommunikation wie in der guten alten Zeit.

Ein ähnliches – eigentlich noch absurderes – Beispiel, weil man hier digitale Kompetenz erwarten sollte: Wenn ich meinem DSL-Provider eine Mail schicke, bekomme ich grundsätzlich immer zwei bis drei Tage später eine Antwort per Anruf.

Der_letzte_Dreck_with_Bjarne_Maedel

27. Januar 2012
von Jan Knöttig
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Schotty

Gut informierte Kreise verkünden, dass “Der Tatortreiniger” Schotty mit Bjarne Mädel (der “Ernie” aus Stromberg) sehr unterhaltsam sein könnte.
Vielleicht schon mal die nächsten Sendetermine notieren:

  • Folge 3: 28. Februar, 22 Uhr
  • Folge 4: 6. März, 22 Uhr

Wenn der NDR jetzt noch die ersten beiden Folgen online stellen könnte…?

Artikelbild: Sandra Hoever – cc-by-sa

22. Januar 2012
von Jan Knöttig
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Not guilty

Aus Niedersachsen kommend schämt man sich in diesen Tagen besonders und daher sehe ich mich zum Schutz meiner persönlichen und politischen Reputation zu einer Erklärung gezwungen. Der Herr aus dem Schloss Bellevue trat viermal als Ministerpräsidenten-Kandidat an, zweimal verlor er krachend, zweimal leider nicht.
Mein Ehrenwort, ich habe ihn oder seine Partei nie gewählt. Nicht einmal erwogen habe ich es.

Aber zum eigentlichen Thema. Er sagt nicht immer die Wahrheit, aber man darf ihn nicht “Lügner” nennen, denn:

Strafbar kann es aber sein, einen Lügner einen Lügner zu nennen, selbst wenn er ein Lügner ist.

Auf eine klasse Kolumne des Tagesspiegels möchte ich Euch aufmerksam machen, die mit einer kleinen Lüge der Opposition endet.

18. Januar 2012
von Jan Knöttig
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politikblog.org

logo_politikblogNochmal eine Notiz in eigener Sache: Die alten Artikel des eingestellten Politikblogs werden langfristig auf der Seite politikblog.webthemen.de archiviert. Das Gemeinschaftsblog gab es zwar nur ein gutes halbes Jahr. Dabei ist jedoch eine beachtliche Artikelsammlung mit einigen Highlights und zahlreichen kontrovers geführten Debatten zusammengekommen. Unterm Strich 163 Artikel und 498 Diskussionsbeiträge, zum Beispiel über den arabischen Frühling, den Rücktritt und die Plagiatsaffäre von zu Guttenberg oder den Super-GAU von Fukushima und die Konsequenzen.

Da niemand aus dem bisherigen Team das Projekt in Eigenregie fortsetzen wollte, habe ich die Domain politikblog.org einem anderen Blogger kostenfrei überlassen. Im Idealfall wird es also unter der Adresse in Kürze wieder politische Beiträge geben.

15. Januar 2012
von Jan Knöttig
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Autobahnausbau ökologisch und ökonomisch fatal

Vor einem Jahr schrieb ich:

Es darf neidlos anerkannt werden, dass die PR- und Werbestrategen aus dem Konrad-Adenauer-Haus mit der Erfindung des Schlagwortes “Dagegen-Partei” als Kennzeichnung für die Grünen einen guten Job gemacht haben – aus der politischen Perspektive der CDU betrachtet. Die Medien haben das Wort transportiert, so dass jeder politische Beobachter diesen Begriff als Synonym für die Grünen wahrnimmt.

Damals – noch vor Fukushima und den grünen Höhenflügen – zündete der Slogan von der “Dagegen-Partei”. Jetzt zeigt das Negative Campaigning erstmals direkte Wirkung, wenn man einem Bericht von Spiegel Online glauben darf. Demnach vollziehen die Grünen eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik und unterstützen punktuell den Autobahnausbau. Damit nähert man sich wieder möglichen Koalitionen mit SPD und CDU/CSU an, schwenkt aber auch auf eine phantasie- und zukunftsfeindliche Linie um. Weiterlesen →

14. Januar 2012
von Jan Knöttig
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Mal mehr Demokratie im Parlament wagen?

“Das freie Mandat, verfassungsmäßig verankert, wird im Abgeordnetenhaus von Woche zu Woche zur Makulatur.” Damit beschreibt Christopher Lauer (Piratenpartei) unter anderem das Problem des antiquierten Fraktionszwangs, das genauso auf alle Landtage und Bundestag zutrifft.
Denkt man sich die Piraten-Selbstbeweihräucherung in den ersten Minuten weg, eine klasse Rede, für die sich der Einzug der Piratenpartei ins Berliner Abgeordnetenhaus schon fast gelohnt hat:

(Upload von pupetv / CC-BY – via Markus)

14. Januar 2012
von Jan Knöttig
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Wer zu spät social networked…

Facebook? Ok, ist wohl nicht mehr wegzudenken. Google+? Kam schon viel zu spät. Aber immerhin.
Nun kommt noch Microsoft um die Ecke, um auf den bereits abgefahrenen Social Media-Zug auf zu springen. Socl heißt das soziale Netzwerk und kaum jemand nimmt Kenntnis.

“Was soll das jetzt?” Eine berechtigete Frage. TechnikLOAD stellt socl vor.

punktum

13. Januar 2012
von Jan Knöttig
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So!

2012 habe ich offenbar einen Hang zu schnellen Entscheidungen – ein Kontrastprogramm zum Zögern und Zaudern des scheidenden Bundespräsidenten. Wie kurzfristig angekündigt, verabschiede ich mich vom Magazin-Template und wechsele zum altbewährten Blog-Aufbau.
Zum Einsatz kommt das Ari-Theme aus dem Elma-Studio. Die Einfachheit überzeugt mich. Es passt sich der Displaygröße an und ist somit ohne Umwege Smartphone-tauglich. Eventuell mehr als nur eine Interims-Lösung. Soweit die vorerst letzte Meldung in eigener Sache. Ab jetzt wird wieder vorzüglich gebloggt.