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	<title>webthemen &#187; Medien</title>
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	<description>Politik • Kultur • Medien</description>
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		<title>Schotty</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 19:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bjarne Mädel]]></category>
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		<description><![CDATA[Gut informierte Kreise verkünden, dass &#8220;Der Tatortreiniger&#8221; Schotty mit Bjarne Mädel (der &#8220;Ernie&#8221; aus Stromberg) sehr unterhaltsam sein könnte. Vielleicht schon mal die nächsten Sendetermine notieren: Folge 3: 28. Februar, 22 Uhr Folge 4: 6. März, 22 Uhr Wenn der &#8230; <a href="http://webthemen.de/schotty.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut informierte Kreise verkünden, dass &#8220;Der Tatortreiniger&#8221; Schotty mit Bjarne Mädel (der &#8220;Ernie&#8221; aus Stromberg) sehr unterhaltsam sein könnte.<br />
Vielleicht schon mal die <a href="http://www.ndr.de/unterhaltung/comedy_satire/dertatortreiniger101.html">nächsten Sendetermine</a> notieren:</p>
<ul>
<li>Folge 3: 28. Februar, 22 Uhr</li>
<li>Folge 4: 6. März, 22 Uhr </li>
</ul>
<p>Wenn der NDR jetzt noch die ersten beiden Folgen online stellen könnte&#8230;?</p>
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		<title>Castor: Polizei versus Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 17:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Castor]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Rande des Castor-Transports an diesem Wochenende gab es nicht nur Konfrontationen zwischen Blockierern und der Polizei. Einige Journalisten wurden nach Angaben der Deutschen Journalisten-Union (dju) von der Polizei unrechtmäßig in ihrer Arbeit behindert. Demnach wurden akkreditierte Journalisten gezwungen, Bilder &#8230; <a href="http://webthemen.de/castor-polizei-versus-journalisten.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1335" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://webthemen.de/wp-content/uploads/DSCF7212.jpg"><img src="http://webthemen.de/wp-content/uploads/DSCF7212-300x225.jpg" alt="Polizeieinsatz bei der Demo in Dannenberg: Hier aus sicherer Entfernung fotografiert." title="Polizeieinsatz am 26. November 2011 bei der Demo in Dannenberg: Hier aus sicherer Entfernung fotografiert." width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1335" /></a><p class="wp-caption-text">Polizeieinsatz am 26. November 2011 bei der Demo in Dannenberg: Hier aus sicherer Entfernung fotografiert.</p></div>Am Rande des Castor-Transports an diesem Wochenende gab es nicht nur Konfrontationen zwischen Blockierern und der Polizei. Einige Journalisten wurden nach Angaben der Deutschen Journalisten-Union (dju) von der Polizei <a href="http://dju.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=5930e10c-18e7-11e1-5e55-001ec9b03e44">unrechtmäßig in ihrer Arbeit behindert</a>. Demnach wurden akkreditierte Journalisten gezwungen, Bilder zu löschen und Schutzausrüstungen der Medienschaffenden wurden beschlagnahmt. Von der Polizei wurden beide Vorfälle gegenüber webthemen bestätigt, jedoch anders dargestellt. Bei der Beschlagnahmung habe es sich um eine sogenannte Passivbewaffnung eines <a href="http://taz.de/">taz</a>-Redakteurs gehandelt. <div id="attachment_1416" class="wp-caption alignleft" style="width: 297px"><a href="http://webthemen.de/wp-content/uploads/konfliktmanagement_polizei.jpg"><img src="http://webthemen.de/wp-content/uploads/konfliktmanagement_polizei-287x300.jpg" alt="Konfliktmanagement der Polizei im Wendland (Foto: J. Giesemann, CC-Lizenz)" title="Konfliktmanagement der Polizei im Wendland (Foto: J. Giesemann, CC-Lizenz)" width="287" height="300" class="size-medium wp-image-1416" /></a><p class="wp-caption-text">Konfliktmanagement der Polizei im Wendland (Foto: J. Giesemann, CC-Lizenz)</p></div>Dabei wurden unter anderem Knieschützer und Handschuhe beschlagnahmt. Offenbar ging man davon aus, dass diese Utensilien zum Schottern der Gleise verwendet würden. Im Klartext hieße das also, dass man Journalisten für (potentielle) Schotterer hält. Eine gewagte Vorstellung.<br />
Bei den Fotografen soll es sich um Nachwuchsjournalisten gehandelt haben, die Polizeikräfte in einer aus Sicht der Beamten unzulässigen Entfernung von 20 Zentimetern fotografiert haben sollen.<br />
Weitere Updates zu diesem Thema folgen gegebenenfalls noch an dieser Stelle.</p>
<p><em>Update 28.11., 12:45 Uhr:</em> Die <a href="http://www.taz.de/Polizei-und-Journalisten-im-Wendland/!82686/">taz berichtet</a> diverse Fälle von Auseinandersetzungen zwischen Journalisten und der Polizei. Auch der Fall des eigenen Kollegen wird geschildert.</p>
<p>Update 01.12., 17:30 Uhr: Zapp geht auf die Übergriffe der Polizei ein, u.a. auch auf den von der DJU erwähnten: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TZ27vhQoR1s">Castor: Polizei gegen Presse &#8211; ZAPP Medienmagazin &#8211; NDR</a> (YouTube)</p>
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		<title>Das Netz muss wieder dezentraler werden</title>
		<link>http://webthemen.de/das-netz-muss-wieder-dezentraler-werden.html</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Zentralisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 01. August ist der Webthemen-Geburtstag und kein schlechter Anlass für eine Wortmeldung. Sieben Jahre sind seit dem ersten Eintrag vergangen und das digitale Leben ist in dieser Zeit vielseitiger, aber auch komplizierter geworden. Wo befindet sich meine eigentliche digitale &#8230; <a href="http://webthemen.de/das-netz-muss-wieder-dezentraler-werden.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 01. August ist der <a href="http://webthemen.de/die-tagesthemen-im-web-webthemen-artikel-5.html" title="erster Eintrag">Webthemen-Geburtstag</a> und kein schlechter Anlass für eine Wortmeldung. Sieben Jahre sind seit dem ersten Eintrag vergangen und das digitale Leben ist in dieser Zeit vielseitiger, aber auch komplizierter geworden. Wo befindet sich meine eigentliche digitale Residenz? Bei Facebook, bei Twitter oder bei Google Plus? Überall gleichzeitig? Ist bloggen mit eigenem Webspace und eigener Domain überhaupt noch zeitgemäß?</p>
<p>Die sozialen Netzwerke bereichern das Netz, zentralisieren es aber auch und sie machen uns abhängig.</p>
<h2>Bereicherung</h2>
<p>Vor sieben Jahren gab es eine überschaubare Anzahl von Bloggern und entsprechend nahmen nur wenige Menschen am aktiven digitalen Leben teil. Über so etwas wie &#8220;digitale Demokratie&#8221; sprach noch niemand. Im Gegenteil, wurden Blogger ausnahmsweise mal wahrgenommen, wunderte man sich über die seltsamen &#8220;Tagebuch&#8221;-Schreiber im Netz. Etablierte Medien <a href="http://webthemen.de/reminder-planetopia-ber-blogs-artikel-217.html">durchleuchteten ausschließlich die vermeintliche Gefahr</a>, da &#8220;solche Weblogs schnell Falschmeldungen im Umlauf bringen&#8221; könnten.<br />
Ja, Mitte des letzten Jahrzehnts lebten wir in einer anderen Welt, um nicht zu sagen: In einer skurrilen. Netzpolitik.org, Spreeblick und anderen sei Dank befinden sich viele Blogs anno 2011 auf Augenhöhe mit den Alt-Medien im Netz.</p>
<h2>Zentralisierung und Abhängigkeit</h2>
<p>Zentrale Plattformen fördern die digitale Kommunikation. Meine Freunde und Kontakte muss ich nicht mehr <em>suchen</em>. Ich <em>finde</em> sie bei Facebook und Google Plus. Man kann auch nicht behaupten, dass Individualität verloren geht. Die 140 Zeichen-Beschränkung bei Twitter, die ich immer noch genial finde, zwingt zur Kreativität.<br />
Dennoch ist das zentrale Netz ein heftiger Rückschritt in uralte Zeiten, als viele glaubten, das Netz bestünde nur aus ihrer T-Online- oder AOL-Software. Heute bewegen sich viele Ottonormal-Nutzer nur noch selten außerhalb der Facebooksphäre. Da waren wir vor einigen Jahren schon mal weiter. Mit unseren Blogs hatten wir überwiegend dezentrale Plattformen, die uns selbst gehörten und unter unserer Kontrolle standen. Zentrale Plattformen wie Technorati haben sie miteinander verknüpft, aber es gab nie <em>die</em> Zentrale, von der wir uns alle abhängig gemacht haben. Als Netzjunkies lassen wir uns vieles bieten und wir schenken Google und Facebook unsere Inhalte. Im Gegenzug greifen wir schnelles Feedback, von dem wir &#8211; seien wir doch mal ehrlich &#8211; alle abhängig sind, ab. Man muss knüppelhart arbeiten, bis ein eigenes Blog auch nur den Hauch eines ähnlichen Community-Charakters erfährt.</p>
<h2>Zurück zum dezentralen Netz</h2>
<p>Geschickt eingesetzt sind die Social Networks schöne Tools, die kein Nutzer mehr missen möchte. Jeder Netz-Nutzer mit höheren Ansprüchen sollte aber seine eigene Plattform nicht gänzlich vernachlässigen. Das Netz allgemein muss sich weiterentwickeln und dezentrale Formate entwickeln, die die Vorteile der zentralen Networks beinhalten. Vielleicht wird es ja irgendwann nochmal was mit <a href="https://joindiaspora.com/" title="Diaspora">Diaspora</a>.</p>
<p><em>Artikelbild: <a href="https://joindiaspora.com/">Logo of Diaspora Project</a></em></p>
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		<title>Der Unterschied zwischen Angst und Wirklichkeit</title>
		<link>http://webthemen.de/der-unterschied-zwischen-angst-und-wirklichkeit.html</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 16:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn die Bundesregierung mal wieder die Terror-Angst schürt und innenpolitische Hardliner von SPD und CDU uns gar auffordern, &#8220;seltsame Menschen, die arabisch sprechen&#8221; zu melden oder &#8220;Handy- und Computerverbote&#8221; für sogenannte &#8220;Gefährder&#8221; fordern, dann &#8211; ja, dann sollte man sich &#8230; <a href="http://webthemen.de/der-unterschied-zwischen-angst-und-wirklichkeit.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Bundesregierung mal wieder die Terror-Angst schürt und innenpolitische Hardliner von SPD und CDU uns gar <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-innensenator-warnt-vor-seltsamen-menschen-/2893810.html">auffordern</a>, &#8220;seltsame Menschen, die arabisch sprechen&#8221; zu melden oder &#8220;Handy- und Computerverbote&#8221; für sogenannte &#8220;Gefährder&#8221; <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/signal-gegen-religioese-clanstrukturen/">fordern</a>, dann &#8211; ja, dann sollte man sich erst recht bemühen, die richtigen Relationen nicht aus dem Auge zu verlieren. Der Unterschied zwischen Angst und Wirklichkeit:<br />
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BjQj05Mr8oU?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/BjQj05Mr8oU?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
(von Quarks&amp;Co / WDR, via <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BjQj05Mr8oU">YouTube</a>)</p>
<p>Ich sollte wirklich mal wieder Lotto spielen&#8230;</p>
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		<title>Mangel an Distanz zwischen Medien und Politik</title>
		<link>http://webthemen.de/mangel-an-distanz-zwischen-medien-und-politik.html</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 15:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn CDU-Ministerpräsident McAllister auf Seite eins der hiesigen Tageszeitung unter der Überschrift &#8220;Zeit für Gefühle&#8221; mit seiner kleinen Tochter kuschelt, mangelt es an der notwendigen Distanz zwischen Medien und Politik. Darüber sollte man sprechen, zum Beispiel im NeWZblog, ein auch &#8230; <a href="http://webthemen.de/mangel-an-distanz-zwischen-medien-und-politik.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn CDU-Ministerpräsident McAllister auf Seite eins der hiesigen Tageszeitung unter der Überschrift &#8220;Zeit für Gefühle&#8221; mit seiner kleinen Tochter kuschelt, mangelt es an der notwendigen Distanz zwischen Medien und Politik. Darüber sollte man sprechen, zum Beispiel <a href="http://www.newzblog.de/2010/10/nwz-ausgiebiges-kuscheln-mit-mcallister/">im NeWZblog</a>, ein auch sonst lesenswertes <a href="http://www.newzblog.de/">Watchblog</a> für die Medien im Nordwesten. </p>
<p><em>Artikelbild (McAllister) von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:McAllister_David_2009.jpg?uselang=de">AxelHH (Wikipedia)</a>, gemeinfrei.</em></p>
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		<title>Mercedes-PR als Aufmacher bei Tagesschau und heute</title>
		<link>http://webthemen.de/mercedes-pr-als-aufmacher-bei-tagesschau-und-heute.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 10:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gratulation an die PR-Abteilung von Mercedes-Benz! Rechtzeitig zur nachrichtenarmen Weihnachtszeit wird den Medien mit dem Schumacher-Comback in der Formal 1 ein dickes Häppchen zugeworfen. Mit Erfolg, denn die Massenmedien haben angebissen. Auch ARD und ZDF konnten nicht widerstehen und brachten &#8230; <a href="http://webthemen.de/mercedes-pr-als-aufmacher-bei-tagesschau-und-heute.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gratulation an die PR-Abteilung von Mercedes-Benz! Rechtzeitig zur nachrichtenarmen Weihnachtszeit wird den Medien mit dem Schumacher-Comback in der Formal 1 ein dickes Häppchen zugeworfen. Mit Erfolg, denn die Massenmedien haben angebissen. Auch ARD und ZDF konnten nicht widerstehen und brachten das Thema in ihren Hauptnachrichtensendungen <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts16604.html">Tagesschau</a> und <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/932906/ZDF-heute-Sendung-vom-23122009/">heute</a>. Das ist nicht nur legitim, sondern deren Pflicht, denn egal, wie man persönlich zu Schumi, Mercedes-Benz und der Formel 1 steht: Ein solches Comeback ist in Deutschland nachrichtenrelevant. Aber die Form der Berichterstattung ist strittig und hier gelten für öffentlich-rechtliche Nachrichtenformate besondere Maßstäbe. <span id="more-235"></span><br />
In beiden Sendungen war das Thema der Aufmacher. Aber es gibt Unterschiede: Die Tagesschau widmete dem Thema 2:10 Minuten, während &#8220;heute&#8221; 4:10 Minuten spendierte. Die ARD und offenbar auch das ZDF bedienten sich beim von &#8220;Mercedes-Benz-TV&#8221; zur Verfügung gestellten Film-Material. <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=7432">Laut Thomas Hinrichs (ARD-Aktuell)</a> wurde es der Redaktion nicht erlaubt, eigenes Material zu erstellen.<br />
Genau an dieser Stelle erstaunt es schon sehr, wie relaxt die Medien das Spielchen mitmachen. Warum kann eine Redaktion wie ARD Aktuell mit ihren Institutionen Tagesschau und Tagesthemen dann nicht einfach mal ankündigen, dass man im Zweifel ganz auf Filmbeiträge verzichtet, wenn man gezwungen wird, auf Werbefilmchen des Unternehmens zurückzugreifen? Ein bisschen journalistisches Selbstbewusstsein sollte durchaus mal drin sein. </p>
<p>Zugute halten muss man der Tagesschau, dass sie den eingespielten Film mit dem Hinweis &#8220;Quelle: Mercedes Benz&#8221; versehen hat. Beim ZDF &#8211; immer vorausgesetzt, dass auch hier das Mercedes-Material verwendet wurde &#8211; hält man soviel Transparenz offenbar nicht für notwendig. Um Ausgewogenheit herzustellen versuchen gute Redaktionen, auch kritische Stimmen einzufangen. Wenn man aber offenbar keine solchen Statements von offizieller Seite bekommen kann, versucht man es mit einer Straßenumfrage und so konnte die Tagesschau wenigstens die Oma einfangen, die mit entschlossener Wucht ein &#8220;der spinnt&#8221; ins Mikro raunzte. In der &#8220;heute&#8221;-Sendung versuchte man es mit einem Experten-Gespräch, das aber in einem seichten mit küchenpsychologischen Elementen ausgestatteten Talk zwischen Moderator Steffen Seibert und ZDF-Sport-Experte Aris Donzelli endete. Nett, aber ohne Informationswert. </p>
<p>Der Tag vor Weihnachten war kein guter Tag für den unabhängigen Journalismus im Öffentlich-Rechtlichen System. Letztlich sammelt die ARD mit etwas mehr Transparenz via Quellenhinweis und Tagesschau-Blog ein paar Pluspunkte, während das ZDF mit der &#8220;heute&#8221;-Sendung dem Stuttgarter Autobauer eine nahezu uneingeschränkte Werbeplattform zur Verfügung stellte. Daher ist meine Gratulation an die PR-Strategen ernst gemeint. Mehrminütige Werbeblocke, relativ frei von Kritik im Gewand von seriösen Nachrichtensendungen zur besten Sendezeit und dann noch als Aufmacher sind unbezahlbar. Eigentlich sollten sie auch unrealisierbar sein.</p>
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		<title>Das Medien-Phänomen Thilo Sarrazin</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Don&#8217;t feed the troll&#8221; ist eine Aufforderung, die man oft in Foren findet, wenn ein User als &#8220;Störer&#8221; empfunden wird und nicht beachtet werden soll. In der politischen Medienlandschaft gehört jedoch ein gewisses Maß an Trollerei zum notwendigen Handwerk. Auf &#8230; <a href="http://webthemen.de/das-medien-phanomen-thilo-sarrazin.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Don&#8217;t feed the troll&#8221; ist eine Aufforderung, die man oft in Foren findet, wenn ein User als &#8220;Störer&#8221; empfunden wird und nicht beachtet werden soll. In der politischen Medienlandschaft gehört jedoch ein gewisses Maß an Trollerei zum notwendigen Handwerk. Auf die Spitze treibt es seit einigen Jahren Berlins ehemaliger Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD). Mit markigen Sprüchen gegen Immigranten und soziale Leistungsempfänger konnte der Landespolitiker seinen medialen Bekanntheitsgrad auf Bundesniveau steigern. So sehr, dass selbst Frank Plasberg es für nötig hielt, Sarrazin <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091007.php5">eine ganze Sendung</a> zu widmen. </p>
<p><div id="attachment_216" class="wp-caption alignnone" style="width: 530px"><a href="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/sarrazin.jpg"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/sarrazin.jpg" alt="Thilo Sarrazin bei Spiegel Online am 27.11.2009" title="sarrazin" width="520" height="140" class="size-full wp-image-216" /></a><p class="wp-caption-text">Thilo Sarrazin bei Spiegel Online am 27.11.2009</p></div> <span id="more-214"></span><br />
Ob diese Welle der Beachtung zu seiner Beförderung in den Vorstand der Deutschen Bundesbank beigetragen hat, wäre Gegenstand von Spekulationen. Fakt ist hingegen, dass ein einfacher Landespolitiker als Polit-Troll bundesweite Aufmerksamkeit erreicht hat. Er scheint inzwischen für die Medien so wichtig zu sein, dass er es jetzt auch mit einer Allerwelts-Meinung über die Bundesregierung, der kaum jemand widersprechen wird, bei Spiegel Online auf der Startseite mit auffälligem Bild locker ins obere Drittel schafft. Zwar hat er inzwischen eine bundesweite Funktion, doch ist er nicht der Bundesbankpräsident, sondern nur ein einfaches Vorstandsmitglied.<br />
Unter normalen Umständen wird die private Meinungsäußerung eines solchen Funktionsträgers nur am Rande erwähnt. Normal ist Thilo Sarrazin beziehungsweise seine mediale Laufbahn aber nicht. Er hat sich in der deutschen Öffentlichkeit mit der Methode &#8220;um jeden Preis auffallen&#8221; hoch gedient. Dankbar hat die Presse in den letzten Jahren seine vielen für einen SPD-Politiker inakzeptablen Ausbrüche aufgenommen. Wird jetzt zurück gedankt?</p>
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		<title>Der Fall Brender und die Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Politiker-Sicht ist es ein verführerischer Gedanke: Einfach mal selbst entscheiden, wer über einen berichten darf und wer nicht &#8211; wenigstens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn dann ein Chefredakteur für ein besonders freundliches Medien-Klima aus Sicht der &#8220;richtigen&#8221; Partei sorgt, &#8230; <a href="http://webthemen.de/der-fall-brender-und-die-pressefreiheit.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Politiker-Sicht ist es ein verführerischer Gedanke: Einfach mal selbst entscheiden, wer über einen berichten darf und wer nicht &#8211; wenigstens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn dann ein Chefredakteur für ein besonders freundliches Medien-Klima aus Sicht der &#8220;richtigen&#8221; Partei sorgt, darf er in die Verlängerung gehen. Verhält er sich überparteilich, wird er abgesägt. So oder so ähnlich stellt man sich die Medien in einem totalitären Regime vor. Tatsächlich aber können Politiker auch in Deutschland über journalistische Positionen mit entscheiden. Zum Beispiel als Vertreter im ZDF-Verwaltungsrat. </p>
<p><div id="attachment_206" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/kochstoppen.jpg"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/kochstoppen.jpg" alt="Koch versus Pressefreiheit" title="kochstoppen" width="202" height="122" class="size-full wp-image-206" /></a><p class="wp-caption-text">Koch versus Pressefreiheit</p></div>Ein Dorn im Auge der CDU und insbesondere des hessischen Ministerpäsidenten Roland Koch ist ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zweifelsohne. Dessen Vertrag beim ZDF endet im Frühjahr 2010 und eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht an diesem Freitag an. Genau diese möchten einige CDU-Politiker im ZDF-Verwaltungsrat gerne verhindern. Als Grund wird ein Quoteneinbruch bei der &#8220;Heute&#8221;-Sendung vorgegeben. Nicht die Qualität, sondern die Quote soll also plötzlich der Maßstab sein &#8211; immer vorausgesetzt, man möchte dieser Argumentation Glauben schenken. Vermutet werden von Medien-Experten ganz andere Gründe. Brender pocht auf journalistische Unabhängigkeit und das ist offenbar aus CDU-Sicht falsch: &#8220;Der Kern des Konflikt um Nikolaus Brender ist meiner Ansicht nach kein Links-Rechts-Schema oder die Frage, wie einer politisch steht, sondern die Positionierung von Brender, der sagte, dass er künftig Beschwerden von Lobbyisten und von bestimmten politischen Gruppen, die zu weit gehen, öffentlich machen will. Damit hat er im Grunde, sozusagen das Machtzentrum der Parteien, die Einfluss nehmen wollen auf das Programm, angegriffen und hat sie an ihrem wichtigsten Punkt getroffen,&#8221; <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/brender116.html">so Thomas Leif</a>, Journalist und Politikwissenschaftler.</p>
<p>Die berechtigte Frage, ob Nikolaus Brender persönlich als ZDF-Chefredakteur die beste Wahl ist oder nicht, ist mittlerweile durch die Attacken aus der Politik zweitrangig geworden. Inzwischen geht es vorrangig um die Pressefreiheit, die in Gefahr ist, wenn Politiker offensichtlich Journalisten absägen, weil sie unbequem sind. Wenn sich die CDU durchsetzt, wird ein deutliches Signal an die Berichterstatter gehen: Leg Dich nicht mit bestimmten Politikern an, wenn Du Deinen Job behalten willst!<br />
Für einen Verbleib Brenders <a href="http://www.campact.de/eil/sn2/signer">setzt sich Campact mit einer Eil-Aktion ein</a>, die jeder mit minimalen Zeitaufwand unterstützen kann. </p>
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		<title>Google News mit lokalen Nachrichten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 05:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Google News]]></category>
		<category><![CDATA[Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich für lokale Berichterstattung interessiert oder Medienarbeit vor Ort betreibt, wird die neue Möglichkeit, Google News gezielt nach Nachrichten aus der eigenen Stadt filtern zu können, zu schätzen wissen. Wenn &#8211; ja, wenn da das &#8220;Wenn&#8221; nicht wäre. Solange &#8230; <a href="http://webthemen.de/google-news-mit-lokalen-nachrichten.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich für lokale Berichterstattung interessiert oder Medienarbeit vor Ort betreibt, wird die neue Möglichkeit, <a href="http://news.google.de">Google News</a> gezielt nach <a href="http://google-produkt-kompass.blogspot.com/2009/07/lokale-nachrichten-nun-auch-in-google.html">Nachrichten aus der eigenen Stadt</a> filtern zu können, zu schätzen wissen.<br />
<a href="http://news.google.de/news?pz=1&#038;geo=26135&#038;ict=ln"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/googlenewslocal.png" alt="googlenewslocal" title="googlenewslocal" width="598" height="147" class="alignnone size-full wp-image-144" /></a><br />
Wenn &#8211; ja, wenn da das &#8220;Wenn&#8221; nicht wäre. Solange <a href="http://news.google.de/news?pz=1&#038;geo=26135&#038;ict=ln">Google News für Oldenburg</a> als nahezu einziges lokales Medium offenbar nur den medialen Platzhirsch <a href="http://www.nwzonline.de/">Nordwest Zeitung</a> indiziert, hilft diese Funktion nur bedingt weiter. Es ist schon merkwürdig, dass neben <a href="http://oldenburger-allgemeine.de/">den</a> <a href="http://www.huntereport.de">etablierten</a> <a href="http://www.die-sonntagszeitungen.de/front_content.php">Anzeigenblättern</a> auch Stadtblogs oder Magazine wie <a href="http://www.stadtpark.info">Stadtpark</a>, <a href="http://www.buerger-zeitung.de/">Bürgerzeitung</a> oder <a href="http://www.diabolo-mox.de/">Diabolo</a> nicht indiziert werden.<br />
Vielleicht sieht es in anderen Regionen besser (vollständiger) aus? Wer einmal auf der Startseite von Google News unter &#8220;Lokale Nachrichten&#8221; die eigene Postleitzahl eintippt, wird es erfahren und darf hier sehr gerne berichten!</p>
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		<title>Kostenpflichtiges Verlinken?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 04:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Hubert Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerechtigkeits-Rhetorik ist in, erst recht in Wahlkampfzeiten. Fairplay ist toll! Natürlich sind wir auch alle für Freiheit und Demokratie. Kritischen Qualitäts-Journalismus finden wir auch ganz dufte. Und jeder weiß: Google ist böse! Wenn man Hubert Burdas Kommentar zum &#8220;Journalismus im &#8230; <a href="http://webthemen.de/kostenpflichtiges-verlinken.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerechtigkeits-Rhetorik ist in, erst recht in Wahlkampfzeiten. Fairplay ist toll! Natürlich sind wir auch alle für Freiheit und Demokratie. Kritischen Qualitäts-Journalismus finden wir auch ganz dufte. Und jeder weiß: Google ist böse!<br />
Wenn man <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Hubert Burdas Kommentar</a> zum &#8220;Journalismus im Internet&#8221; liest, könnte man fast zu Tränen gerührt feststellen, dass sich hier einer in Robin-Hood-Manier für das Gute einsetzt.<br />
Doch die Realität ist sehr einfach: Burda möchte mehr Geld verdienen und dabei ein großes Stück vom Kuchen abbekommen, den Suchmaschinen wie Google mit Werbung verdienen. Warum? Weil Google zum Beispiel Focus-Artikel verlinkt. Abgekürzt soll das heißen: Verlinken geht nicht mehr, jedenfalls nicht kostenlos. Da wird der Verleger dann auch sehr konkret und fordert die &#8220;rechtliche Absicherung der wirtschaftlichen Basis&#8221;. Der Gesetzgeber möge also bitte einschreiten. Dass man Suchmaschinen auch ganz einfach blocken könnte, ignoriert Burda hingegen.<br />
Zu befürchten ist, dass der Gesetzgeber tatsächlich einschreitet, wenn die großen Verleger laut heulen. Selbst wenn dieser dann lediglich große Suchmaschinen, die viel Geld verdienen, im Visier haben sollte, darf getrost davon ausgegangen werden, dass dann das Internet als Informationsmedium endgültig zu Grabe getragen werden kann. Man wird in einem Gesetzestext kaum zweifelsfrei festlegen können, wer dann noch wen zu welchen Konditionen verlinken darf. </p>
<p>Wie? Das ist Panikmache? Es ist unrealistisch, dass es soweit kommt? Mag sein, aber wer hätte es vor einigen Monaten für möglich gehalten, dass diese Bundesregierung sogar den Einstieg in die Internet-Zensur vollzieht?<br />
Interessant ist in diesem Zusammenhang das Interview mit Ulrike Langer im <a href="http://trackback.fritz.de/2009/07/04/trb-135-wissenschaftsurheberrecht-quantencomputer-burda/">aktuellen Trackback-Podcast</a> (ab der 29. Minute).</p>
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