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	<title>webthemen &#187; CDU</title>
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	<description>Politik • Kultur • Medien</description>
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		<title>Autobahnausbau ökologisch und ökonomisch fatal</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 17:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Autobahn]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Individualverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Jahr schrieb ich: Es darf neidlos anerkannt werden, dass die PR- und Werbestrategen aus dem Konrad-Adenauer-Haus mit der Erfindung des Schlagwortes “Dagegen-Partei” als Kennzeichnung für die Grünen einen guten Job gemacht haben – aus der politischen Perspektive der &#8230; <a href="http://webthemen.de/autobahnausbau-okologisch-und-okonomisch-fatal.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr <a href="http://politikblog.webthemen.de/die-cdu-schneidet-sich-ins-eigene-fleisch-artikel-53.html">schrieb ich</a>:</p>
<blockquote><p>Es darf neidlos anerkannt werden, dass die PR- und Werbestrategen aus dem Konrad-Adenauer-Haus mit der Erfindung des Schlagwortes “Dagegen-Partei” als Kennzeichnung für die Grünen einen guten Job gemacht haben – aus der politischen Perspektive der CDU betrachtet. Die Medien haben das Wort transportiert, so dass jeder politische Beobachter diesen Begriff als Synonym für die Grünen wahrnimmt.</p></blockquote>
<p>Damals &#8211; noch vor Fukushima und den grünen Höhenflügen &#8211; zündete der Slogan von der &#8220;Dagegen-Partei&#8221;. Jetzt zeigt das Negative Campaigning erstmals direkte Wirkung, wenn man einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809194,00.html">Bericht von Spiegel Online</a> glauben darf. Demnach vollziehen die Grünen eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik und unterstützen punktuell den Autobahnausbau. Damit nähert man sich wieder möglichen Koalitionen mit SPD und CDU/CSU an, schwenkt aber auch auf eine phantasie- und zukunftsfeindliche Linie um. <span id="more-1514"></span></p>
<div id="attachment_1228" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://webthemen.de/wp-content/uploads/fahrradfahrer_ohne_helm.jpg"><img src="http://webthemen.de/wp-content/uploads/fahrradfahrer_ohne_helm-1024x768.jpg" alt="Fahrräder auf Straßen" title="Fahrräder auf Straßen" width="450" height="337" class="size-large wp-image-1228" /></a><p class="wp-caption-text">Die Straßen- und Autobahnbenutzung der Zukunft?</p></div>
<p>Die in Teilen der Welt bereits eingesetzte Klimakatastrophe kann ebenso wenig wie die Ressourcenverknappung ausgeklammert werden. Vermeidbarer Individualverkehr verschärft beide Prozesse und von einer auf Nachhaltigkeit setzenden Partei ist konsequentes Gegensteuern erforderlich. Im Stau stehen ist ärgerlich, aber auch lehrreich. Wer genauso gut &#8211; oder besser &#8211; mit der Bahn fahren kann, wird ins Grübeln kommen, wenn er jeden Tag am Kreuz Leverkusen eine Stunde Wartezeit mitbringen muss. Spediteure werden sich überlegen, ob der Umstieg auf andere Verkehrsmittel nicht doch ökonomischer ist. </p>
<p>Einen Stau aufzulösen ist für den Augenblick befreiend. Auf mittlere Sicht verschärfen sich unsere Probleme durch den Ausbau des Individualverkehrs. Schon in wenigen Jahren werden wir uns aufgrund der Ressourcenknappheit von süßen Wachstumsträumen verabschieden müssen und uns mit der Perspektive anfreunden, ein anderes Leben jenseits des heutigen Wohlstandes zu führen. Mehr &#8220;freie Fahrt für freie Bürger&#8221; rächt sich ökologisch und ökonomisch. Den Irrweg sollten die Grünen nicht gehen. Für eine sozial-ökologisch gesteuerte Verkehrspolitik, die den öffentlichen Personennahverkehr fördert, sollte sich eine selbsternannte Ökopartei stattdessen engagieren.</p>
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		<title>Der Unterschied zwischen Angst und Wirklichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 16:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[hardliner]]></category>
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		<category><![CDATA[terror]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn die Bundesregierung mal wieder die Terror-Angst schürt und innenpolitische Hardliner von SPD und CDU uns gar auffordern, &#8220;seltsame Menschen, die arabisch sprechen&#8221; zu melden oder &#8220;Handy- und Computerverbote&#8221; für sogenannte &#8220;Gefährder&#8221; fordern, dann &#8211; ja, dann sollte man sich &#8230; <a href="http://webthemen.de/der-unterschied-zwischen-angst-und-wirklichkeit.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Bundesregierung mal wieder die Terror-Angst schürt und innenpolitische Hardliner von SPD und CDU uns gar <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-innensenator-warnt-vor-seltsamen-menschen-/2893810.html">auffordern</a>, &#8220;seltsame Menschen, die arabisch sprechen&#8221; zu melden oder &#8220;Handy- und Computerverbote&#8221; für sogenannte &#8220;Gefährder&#8221; <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/signal-gegen-religioese-clanstrukturen/">fordern</a>, dann &#8211; ja, dann sollte man sich erst recht bemühen, die richtigen Relationen nicht aus dem Auge zu verlieren. Der Unterschied zwischen Angst und Wirklichkeit:<br />
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BjQj05Mr8oU?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/BjQj05Mr8oU?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
(von Quarks&amp;Co / WDR, via <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BjQj05Mr8oU">YouTube</a>)</p>
<p>Ich sollte wirklich mal wieder Lotto spielen&#8230;</p>
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		<title>Der Fall Brender und die Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Brender]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Koch]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Politiker-Sicht ist es ein verführerischer Gedanke: Einfach mal selbst entscheiden, wer über einen berichten darf und wer nicht &#8211; wenigstens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn dann ein Chefredakteur für ein besonders freundliches Medien-Klima aus Sicht der &#8220;richtigen&#8221; Partei sorgt, &#8230; <a href="http://webthemen.de/der-fall-brender-und-die-pressefreiheit.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Politiker-Sicht ist es ein verführerischer Gedanke: Einfach mal selbst entscheiden, wer über einen berichten darf und wer nicht &#8211; wenigstens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn dann ein Chefredakteur für ein besonders freundliches Medien-Klima aus Sicht der &#8220;richtigen&#8221; Partei sorgt, darf er in die Verlängerung gehen. Verhält er sich überparteilich, wird er abgesägt. So oder so ähnlich stellt man sich die Medien in einem totalitären Regime vor. Tatsächlich aber können Politiker auch in Deutschland über journalistische Positionen mit entscheiden. Zum Beispiel als Vertreter im ZDF-Verwaltungsrat. </p>
<p><div id="attachment_206" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/kochstoppen.jpg"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/kochstoppen.jpg" alt="Koch versus Pressefreiheit" title="kochstoppen" width="202" height="122" class="size-full wp-image-206" /></a><p class="wp-caption-text">Koch versus Pressefreiheit</p></div>Ein Dorn im Auge der CDU und insbesondere des hessischen Ministerpäsidenten Roland Koch ist ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zweifelsohne. Dessen Vertrag beim ZDF endet im Frühjahr 2010 und eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht an diesem Freitag an. Genau diese möchten einige CDU-Politiker im ZDF-Verwaltungsrat gerne verhindern. Als Grund wird ein Quoteneinbruch bei der &#8220;Heute&#8221;-Sendung vorgegeben. Nicht die Qualität, sondern die Quote soll also plötzlich der Maßstab sein &#8211; immer vorausgesetzt, man möchte dieser Argumentation Glauben schenken. Vermutet werden von Medien-Experten ganz andere Gründe. Brender pocht auf journalistische Unabhängigkeit und das ist offenbar aus CDU-Sicht falsch: &#8220;Der Kern des Konflikt um Nikolaus Brender ist meiner Ansicht nach kein Links-Rechts-Schema oder die Frage, wie einer politisch steht, sondern die Positionierung von Brender, der sagte, dass er künftig Beschwerden von Lobbyisten und von bestimmten politischen Gruppen, die zu weit gehen, öffentlich machen will. Damit hat er im Grunde, sozusagen das Machtzentrum der Parteien, die Einfluss nehmen wollen auf das Programm, angegriffen und hat sie an ihrem wichtigsten Punkt getroffen,&#8221; <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/brender116.html">so Thomas Leif</a>, Journalist und Politikwissenschaftler.</p>
<p>Die berechtigte Frage, ob Nikolaus Brender persönlich als ZDF-Chefredakteur die beste Wahl ist oder nicht, ist mittlerweile durch die Attacken aus der Politik zweitrangig geworden. Inzwischen geht es vorrangig um die Pressefreiheit, die in Gefahr ist, wenn Politiker offensichtlich Journalisten absägen, weil sie unbequem sind. Wenn sich die CDU durchsetzt, wird ein deutliches Signal an die Berichterstatter gehen: Leg Dich nicht mit bestimmten Politikern an, wenn Du Deinen Job behalten willst!<br />
Für einen Verbleib Brenders <a href="http://www.campact.de/eil/sn2/signer">setzt sich Campact mit einer Eil-Aktion ein</a>, die jeder mit minimalen Zeitaufwand unterstützen kann. </p>
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		<title>Muss bleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 15:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Ni]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Brender]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob massive Lobhudelei für Herrn Brender vom ZDF nötig und gerechtfertigt ist, ist die eine Frage. Die andere: Sollte er brutalstmöglich aus parteipolitischen Erwägungen der CDU abgesägt werden? Wer Bedenken hat, kann einen &#8220;offenen Brief an den ZDF-Intendanten Markus Schächter&#8221; &#8230; <a href="http://webthemen.de/muss-bleiben.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob massive Lobhudelei für Herrn Brender vom ZDF nötig und gerechtfertigt ist, ist die eine Frage. Die andere: Sollte er brutalstmöglich <a href="http://www.stoppt-merkel.de/01.03.2009.zdf-merkel-contra-nikolaus-brender.html">aus parteipolitischen Erwägungen der CDU</a> abgesägt werden? Wer Bedenken hat, kann einen &#8220;offenen Brief an den ZDF-Intendanten Markus Schächter&#8221; <a href="http://www.brender-muss-bleiben.de/index.php">unterzeichnen</a>, ein Plädoyer für &#8220;unabhängige journalistische Berichterstattung&#8221;.</p>
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