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	<title>webthemen &#187; Google</title>
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	<description>Politik • Kultur • Medien</description>
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		<title>Wer zu spät social networked&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 05:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook? Ok, ist wohl nicht mehr wegzudenken. Google+? Kam schon viel zu spät. Aber immerhin. Nun kommt noch Microsoft um die Ecke, um auf den bereits abgefahrenen Social Media-Zug auf zu springen. Socl heißt das soziale Netzwerk und kaum jemand &#8230; <a href="http://webthemen.de/wer-zu-spat-socl-networked.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook? Ok, ist wohl nicht mehr wegzudenken. Google+? Kam schon viel zu spät. Aber immerhin.<br />
Nun kommt noch Microsoft um die Ecke, um auf den bereits abgefahrenen Social Media-Zug auf zu springen. <a href="http://www.so.cl/">Socl</a> heißt das soziale Netzwerk und kaum jemand nimmt Kenntnis.</p>
<p>&#8220;Was soll das jetzt?&#8221; Eine berechtigete Frage. TechnikLOAD <a href="http://youtu.be/Imo2NYOJano?t=5m32s" title="socl via YouTube">stellt socl vor</a>.</p>
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		<title>Das Netz muss wieder dezentraler werden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 01. August ist der Webthemen-Geburtstag und kein schlechter Anlass für eine Wortmeldung. Sieben Jahre sind seit dem ersten Eintrag vergangen und das digitale Leben ist in dieser Zeit vielseitiger, aber auch komplizierter geworden. Wo befindet sich meine eigentliche digitale &#8230; <a href="http://webthemen.de/das-netz-muss-wieder-dezentraler-werden.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 01. August ist der <a href="http://webthemen.de/die-tagesthemen-im-web-webthemen-artikel-5.html" title="erster Eintrag">Webthemen-Geburtstag</a> und kein schlechter Anlass für eine Wortmeldung. Sieben Jahre sind seit dem ersten Eintrag vergangen und das digitale Leben ist in dieser Zeit vielseitiger, aber auch komplizierter geworden. Wo befindet sich meine eigentliche digitale Residenz? Bei Facebook, bei Twitter oder bei Google Plus? Überall gleichzeitig? Ist bloggen mit eigenem Webspace und eigener Domain überhaupt noch zeitgemäß?</p>
<p>Die sozialen Netzwerke bereichern das Netz, zentralisieren es aber auch und sie machen uns abhängig.</p>
<h2>Bereicherung</h2>
<p>Vor sieben Jahren gab es eine überschaubare Anzahl von Bloggern und entsprechend nahmen nur wenige Menschen am aktiven digitalen Leben teil. Über so etwas wie &#8220;digitale Demokratie&#8221; sprach noch niemand. Im Gegenteil, wurden Blogger ausnahmsweise mal wahrgenommen, wunderte man sich über die seltsamen &#8220;Tagebuch&#8221;-Schreiber im Netz. Etablierte Medien <a href="http://webthemen.de/reminder-planetopia-ber-blogs-artikel-217.html">durchleuchteten ausschließlich die vermeintliche Gefahr</a>, da &#8220;solche Weblogs schnell Falschmeldungen im Umlauf bringen&#8221; könnten.<br />
Ja, Mitte des letzten Jahrzehnts lebten wir in einer anderen Welt, um nicht zu sagen: In einer skurrilen. Netzpolitik.org, Spreeblick und anderen sei Dank befinden sich viele Blogs anno 2011 auf Augenhöhe mit den Alt-Medien im Netz.</p>
<h2>Zentralisierung und Abhängigkeit</h2>
<p>Zentrale Plattformen fördern die digitale Kommunikation. Meine Freunde und Kontakte muss ich nicht mehr <em>suchen</em>. Ich <em>finde</em> sie bei Facebook und Google Plus. Man kann auch nicht behaupten, dass Individualität verloren geht. Die 140 Zeichen-Beschränkung bei Twitter, die ich immer noch genial finde, zwingt zur Kreativität.<br />
Dennoch ist das zentrale Netz ein heftiger Rückschritt in uralte Zeiten, als viele glaubten, das Netz bestünde nur aus ihrer T-Online- oder AOL-Software. Heute bewegen sich viele Ottonormal-Nutzer nur noch selten außerhalb der Facebooksphäre. Da waren wir vor einigen Jahren schon mal weiter. Mit unseren Blogs hatten wir überwiegend dezentrale Plattformen, die uns selbst gehörten und unter unserer Kontrolle standen. Zentrale Plattformen wie Technorati haben sie miteinander verknüpft, aber es gab nie <em>die</em> Zentrale, von der wir uns alle abhängig gemacht haben. Als Netzjunkies lassen wir uns vieles bieten und wir schenken Google und Facebook unsere Inhalte. Im Gegenzug greifen wir schnelles Feedback, von dem wir &#8211; seien wir doch mal ehrlich &#8211; alle abhängig sind, ab. Man muss knüppelhart arbeiten, bis ein eigenes Blog auch nur den Hauch eines ähnlichen Community-Charakters erfährt.</p>
<h2>Zurück zum dezentralen Netz</h2>
<p>Geschickt eingesetzt sind die Social Networks schöne Tools, die kein Nutzer mehr missen möchte. Jeder Netz-Nutzer mit höheren Ansprüchen sollte aber seine eigene Plattform nicht gänzlich vernachlässigen. Das Netz allgemein muss sich weiterentwickeln und dezentrale Formate entwickeln, die die Vorteile der zentralen Networks beinhalten. Vielleicht wird es ja irgendwann nochmal was mit <a href="https://joindiaspora.com/" title="Diaspora">Diaspora</a>.</p>
<p><em>Artikelbild: <a href="https://joindiaspora.com/">Logo of Diaspora Project</a></em></p>
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		<title>Chrome OS: Googles endgültiges Web-Monopol</title>
		<link>http://webthemen.de/chrome-os-googles-endgultiges-web-monopol.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Punktum!]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[chrome os]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Monopol]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nie wieder Sicherheits-Updates&#8221; klingt wie &#8220;Wir werden nach der Wahl keine Steuern erhöhen, sondern senken&#8221;. Vielleicht sollte Google bei der Ankündigung eines neuen Betriebssystems den Mund nicht gleich zu voll nehmen. Nach &#8220;Chrome&#8221; als Browser soll 2010 &#8220;Google Chrome OS&#8221; &#8230; <a href="http://webthemen.de/chrome-os-googles-endgultiges-web-monopol.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nie wieder Sicherheits-Updates&#8221; klingt wie &#8220;Wir werden nach der Wahl keine Steuern erhöhen, sondern senken&#8221;. Vielleicht sollte Google bei der <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">Ankündigung eines neuen Betriebssystems</a> den Mund nicht gleich zu voll nehmen. Nach &#8220;Chrome&#8221; als Browser soll 2010 &#8220;Google Chrome OS&#8221; als Open Source-Betriebssystem auf Basis eines Linux Kernels folgen. Ein nahezu rein web-basiertes System soll es sein, was aus Google-Perspektive auch sinnvoll ist. Schließlich sind sämtliche Google-Dienste im Netz verfügbar und so kann man sie, wenn der Konsument schon beim Kauf seines Netbooks &#8220;Chrome OS&#8221; dazu bekommt, ordentlich pushen. Es könnte in einigen Jahren User geben, die sich dann nicht mehr im Internet, sondern ausschließlich in der Google-Sphäre bewegen. Andere stoßen vielleicht aus der Microsoft-Sphäre hinzu. Vom Regen in die Traufe?<br />
Das Problem ist nicht das berechtigte Anliegen Googles, in möglichst allen Bereichen die größtmöglichen Marktanteile zu ergattern. Wir lethargischen Benutzer, die alles fressen, was man uns vorsetzt und die Bequemlichkeit lieben, die uns Google serviert, sind das Problem. </p>
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		<title>Kostenpflichtiges Verlinken?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 04:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Verlinkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerechtigkeits-Rhetorik ist in, erst recht in Wahlkampfzeiten. Fairplay ist toll! Natürlich sind wir auch alle für Freiheit und Demokratie. Kritischen Qualitäts-Journalismus finden wir auch ganz dufte. Und jeder weiß: Google ist böse! Wenn man Hubert Burdas Kommentar zum &#8220;Journalismus im &#8230; <a href="http://webthemen.de/kostenpflichtiges-verlinken.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerechtigkeits-Rhetorik ist in, erst recht in Wahlkampfzeiten. Fairplay ist toll! Natürlich sind wir auch alle für Freiheit und Demokratie. Kritischen Qualitäts-Journalismus finden wir auch ganz dufte. Und jeder weiß: Google ist böse!<br />
Wenn man <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Hubert Burdas Kommentar</a> zum &#8220;Journalismus im Internet&#8221; liest, könnte man fast zu Tränen gerührt feststellen, dass sich hier einer in Robin-Hood-Manier für das Gute einsetzt.<br />
Doch die Realität ist sehr einfach: Burda möchte mehr Geld verdienen und dabei ein großes Stück vom Kuchen abbekommen, den Suchmaschinen wie Google mit Werbung verdienen. Warum? Weil Google zum Beispiel Focus-Artikel verlinkt. Abgekürzt soll das heißen: Verlinken geht nicht mehr, jedenfalls nicht kostenlos. Da wird der Verleger dann auch sehr konkret und fordert die &#8220;rechtliche Absicherung der wirtschaftlichen Basis&#8221;. Der Gesetzgeber möge also bitte einschreiten. Dass man Suchmaschinen auch ganz einfach blocken könnte, ignoriert Burda hingegen.<br />
Zu befürchten ist, dass der Gesetzgeber tatsächlich einschreitet, wenn die großen Verleger laut heulen. Selbst wenn dieser dann lediglich große Suchmaschinen, die viel Geld verdienen, im Visier haben sollte, darf getrost davon ausgegangen werden, dass dann das Internet als Informationsmedium endgültig zu Grabe getragen werden kann. Man wird in einem Gesetzestext kaum zweifelsfrei festlegen können, wer dann noch wen zu welchen Konditionen verlinken darf. </p>
<p>Wie? Das ist Panikmache? Es ist unrealistisch, dass es soweit kommt? Mag sein, aber wer hätte es vor einigen Monaten für möglich gehalten, dass diese Bundesregierung sogar den Einstieg in die Internet-Zensur vollzieht?<br />
Interessant ist in diesem Zusammenhang das Interview mit Ulrike Langer im <a href="http://trackback.fritz.de/2009/07/04/trb-135-wissenschaftsurheberrecht-quantencomputer-burda/">aktuellen Trackback-Podcast</a> (ab der 29. Minute).</p>
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