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	<title>webthemen &#187; Informationsmanagement</title>
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	<description>Politik • Kultur • Medien</description>
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		<title>Sinnvolles Informationsmanagement im Social Web</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 12:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Punktum!]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich 2004 mit dem Bloggen anfing, hatten wir ja nichts. Twitter, Facebook, die diversen VZs oder Mister Wong gab es noch nicht und Delicious kannte ich noch nicht. Da war es zwangsläufig so, dass fast jeder artikulierbare Gedanke spontan &#8230; <a href="http://webthemen.de/sinnvolles-informationsmanagement-im-social-web.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/janknoettig"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/twitter_logo.png" alt="twitter_logo" title="twitter_logo" width="155" height="36" class="alignright size-full wp-image-131" /></a> Als ich 2004 mit dem Bloggen anfing, hatten wir ja nichts. Twitter, Facebook, die diversen VZs oder Mister Wong gab es noch nicht und Delicious kannte ich noch nicht. Da war es zwangsläufig so, dass fast jeder artikulierbare Gedanke spontan gebloggt wurde. Alle Themen, kreuz und quer, auch viel Unsinn. Ein kleiner aber feiner Kreis von regelmäßigen Lesern und Kommentare-Schreibern gab es auch.<br />
<div id="attachment_225" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://delicious.com/webthemen"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/delicious.jpg" alt="" title="Delicious" width="100" height="100" class="size-full wp-image-225" /></a><p class="wp-caption-text">Delicious</p></div>Dann folgte eine längere Phase der Inaktivität und später habe ich mich dann immer mehr mit den &#8220;sozialen Netzwerken&#8221; angefreundet. Im Moment konzentriert sich sehr viel auf <a href="http://twitter.com/janknoettig">Twitter</a> mit mehreren projektbezogenen Accounts, <a href="http://delicious.com/webthemen">Delicious</a> und <a href="http://www.mister-wong.de/user/mediathinking/">Mister Wong</a>, speziell zum Ablegen von medienrelevanten Bookmarks.</p>
<p>Heute, fünf Jahre später, ist es also nicht mehr so, dass man nur noch die eine Plattform für das persönliche Informationsmanagement nutzt. Das ist auch naheliegend, denn die Informationsdichte hat zugenommen und somit auch der Mitteilungs- und Verbreitungsdrang. Diesen bewältigt man sinnvoll nur mit einer inhaltlichen Trennung und so ist ein Blog eben nicht mehr Plattform für alles.  <span id="more-221"></span></p>
<p>Im Falle von webthemen.de hat dies gerade in diesem Jahr dazu geführt, dass kaum noch gebloggt wurde. Wenn sich eine bestimmte Info auf 140 Zeichen bei Twitter oder auf einen &#8220;social&#8221; Bookmark begrenzen lässt, glaubt man halt gerne, dass man sich jeden weiteren Aufwand sparen könne. Darüber freuen sich dann die Betreiber dieser externen Dienste, während das eigene Blog verkümmert.<br />
Das ist kein guter Trend, der übrigens bei vielen Bloggern, auch gerade aus der damaligen Zeit, erkennbar ist. Zwar ist weder das übliche Twitter-Bashing noch ein Verfallen in eine &#8220;früher war alles besser&#8221;-Melancholie angebracht. Ganz im Gegenteil, was heute im Social Web möglich ist, ist fantastisch. Trotzdem ist eine Rückbesinnung auf frühere Methoden des Informationsmanagements sinnvoll, denn das schnelle Taggen von Bookmarks und Twittern führt zu einer grandiosen Oberflächlichkeit. Viele wertvolle Infos rauschen gerade noch ins Kurzzeitgedächtnis und sind dann fix verloren. </p>
<p>Welche Konsequenzen sind zu ziehen? Keine großen. Aber wenn es in einigen Tagen wieder darum geht, sich gute Vorsätze zurechtzulegen, könnte einer lauten: Mehr bloggen, um etwas mehr Nachhaltigkeit in die eigene Informations-Sortierung rein zu bringen. Da muss man dann wohl für sich selbst die optimale Methode finden. Ideal könnte sein, bestimmte Tweets und Bookmarks mit dem Stichwort &#8220;blog_it&#8221; zu kennzeichnen. Dann könnte man zu einem bestimmten Zeitpunkt die so markierten Links bearbeiten und verbloggen. Denn erst dann beschäftigt man sich wirklich mit dem jeweiligen Thema und erst dann besteht die Chance zur Aktivierung des eigenen Langzeitgedächtnisses.<br />
Twittern und Bookmarks taggen werden sicherlich noch für lange Zeit gute Maßnahmen sein, um Infos schnell festzuhalten und zu publizieren. Konservieren und ergänzen kann man sie aber besser im eigenen Blog, </p>
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