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	<title>webthemen &#187; Social Network</title>
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	<description>Politik • Kultur • Medien</description>
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		<title>Die Discounter-Mentalität im Netz ablegen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 12:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Punktum!]]></category>
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		<description><![CDATA[Welchen Nutzen hat Facebook für mich als privater Nutzer? Zu meinen positivsten Erfahrungen gehörte, dass ich Leute wieder traf, die ich teilweise im letzten Jahrtausend zuletzt &#8220;real&#8221; gesehen habe. Es entstand hier und da wieder Kontakt &#8211; natürlich via Facebook. &#8230; <a href="http://webthemen.de/die-discounter-mentalitat-im-netz-ablegen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Nutzen hat Facebook für mich als privater Nutzer? Zu meinen positivsten Erfahrungen gehörte, dass ich Leute wieder traf, die ich teilweise im letzten Jahrtausend zuletzt &#8220;real&#8221; gesehen habe. Es entstand hier und da wieder Kontakt &#8211; natürlich via Facebook. Man schloss Facebook-Freundschaften und sie waren dann in meiner Timeline, meine neuen alten &#8220;Freunde&#8221;. Fortan gaben einige von ihnen regelmäßig bei Facebook zu Protokoll, was sie gerade machen oder denken, was ihnen gefällt oder sie fluchten über den langen Winter, andere waren stets bemüht, ihre 90er Jahre-Erlebnisse via Facebook zu besprechen. Ich konnte Notiz davon nehmen, wer jetzt mit wem befreundet ist &#8211; da wiederhole ich mich: natürlich via Facebook &#8211; und durfte verfolgen, dass Freund A der Status von Freund B gefällt. Geil! Diese Belanglosigkeiten gingen mir nach einiger Zeit so sehr auf die äh Dings&#8230;, dass ich immer wieder mal beschloss, mich von einigen Freundschaften zu trennen. Stets verhaftet mit einem schlechten Gewissen. <span id="more-398"></span></p>
<p>Nun könnte man ja einfach Facebook Facebook sein lassen und sich nicht darum scheren. Hauptsache dabei bleiben, damit man bloß nicht vergessen wird. Das ist aber so ein Angst-Gefühl, das rational nicht begründbar ist. Wenn das Pflegen der Kontakte von Facebook abhängig ist, sollte man sie schon deswegen kritisch hinterfragen. Also, welcher echte Mehrwert bleibt? Es bleibt der Nachteil, dass ich als öffentliche Person fungiere, obwohl ich lieber Privatperson bin und dementsprechend Wert auf Privatsphäre lege. Daten und Informationen, die man im Netz hinterlässt, sind potentiell von allen Netznutzern einsehbar, nicht nur von echten oder vermeintlichen Freunden. Da helfen auch Konfigurationen, die mir im Augenblick ein Sicherheitsgefühl vorgaukeln, auf Dauer nicht.<br />
Facebook war für mich ein Zeitfresser, zuletzt ein ungewollter. Die viel beschworene &#8220;Netzkultur&#8221; gibt es, aber sie findet nur selten bei Facebook statt. Ich gehe schließlich auch nicht zu Lidl oder Aldi, um Kultur zu erleben. Netzkultur findet in Nischen wie in einigen Blogs oder Foren und auch bei guten Twitterern statt. Vielleicht ist es an der Zeit, die Discounter-Mentalität im Netz ein bisschen abzulegen, um sich wieder eigenen Ideen verstärkt zu widmen. Auch wenn es natürlich unbequemer ist, ein eigenes Blog zu betreiben, bei dem man sich sein Publikum kontinuierlich erarbeiten muss.<br />
Facebook und Co. bereiten mir Unbehagen, auch weil immer mehr Netzaktivitäten und Angebote dorthin verlagert werden. Es könnte künftige Generationen geben, für die das Netz dann irgendwann nur noch aus Facebook und vielleicht noch ein bisschen StudiVZ und Youtube bestehen wird. Eine grauenhafte Vorstellung.</p>
<p>Hier beschreibe ich, was Facebook alles für mich <strong>war</strong>, im positiven wie im negativen Sinne: Denn ich bin gestern ausgestiegen, als privater Nutzer. Facebook werde ich weiterhin als Plattform für verschiedene Projekte benutzen, aber man wird mich nicht mehr finden, wenn man gezielt nach mir sucht und das ist gut so.<br />
<em><br />
Update (November2010):</em> Nach der Deaktivierung habe ich nach einiger Zeit meinen Account wieder aktiviert und bin also wieder dabei. Facebook ist ein Schwergewicht im Netz, dem ich mich nicht dauerhaft entziehen kann. Eine Einsicht, die schon wenige Tage nach meinem Abgang reifte. Ganz ohne Discounter geht es halt doch nicht immer.</p>
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		<title>dailymile: Plattform und Tool für Trainings-Angeberei</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 11:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dailymile ist ein sehr einfaches Tool, um zum Beispiel als Läufer Trainingsresultate zu dokumentieren. Diese werden dann auch im eigenen Profil festgehalten und man kann sie per Facebook Connect und Twitter gleich den Freunden mitteilen. Diese vermeintliche Angeberei kann auch &#8230; <a href="http://webthemen.de/dailymile-plattform-und-tool-fur-trainings-angeberei.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_324" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://www.dailymile.com/people/jan_knoettig"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/dailymile.jpg" alt="dailymile am 01. Juli 2010" title="dailymile am 01. Juli 2010" width="207" height="178" class="size-full wp-image-324" /></a><p class="wp-caption-text">dailymile am 01. Juli 2010</p></div> <a href="http://www.dailymile.com/">Dailymile</a> ist ein sehr einfaches Tool, um zum Beispiel als Läufer Trainingsresultate zu dokumentieren. Diese werden dann auch im <a href="http://www.dailymile.com/people/jan_knoettig">eigenen Profil</a> festgehalten und man kann sie per Facebook Connect und Twitter gleich den Freunden mitteilen. Diese vermeintliche Angeberei kann auch schnell zur &#8220;Schämerei&#8221; führen, wenn man das Training schleifen lässt, was man dann ja ebenfalls öffentlich dokumentiert. Wichtigster Aspekt ist für mich einfach, abgelaufene Kilometer zu dokumentieren. Stolze 6,11 Kilometer kann ich dabei schon für heute verbuchen und dailymile teilt mir dafür mit, dass ich dabei angeblich 419 Kalorien verbraucht habe. An guten Tagen mit etwas mehr Zeit und weniger Hitze sind dann auch schon mal 15 bis 20 Kilometer drin. Um die große Blamage abzuwenden muss ich also fortan wirklich regelmäßig laufen, denn auch in der Sidebar werden die Resultate abgebildet.</p>
<p>Mit <a href="http://www.jogmap.de">jogmap.de</a> gibt es übrigens auch ein deutsches Pendant zu dailymile, das mir aber nicht sehr übersichtlich erscheint und bei den Funktionen etwas hinterher hinkt. </p>
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