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	<title>webthemen &#187; social</title>
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		<title>Social Web: Zwischen RTL-Talk und Big Brother</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 01:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor 15 Jahren haben wir uns über die armen Schweine amüsiert, die sich vor einem Millionenpublikum in den nachmittäglichen RTL-Talkshows über ihr Privatleben auskotzten. Vor 10 Jahren begann das &#8220;Big Brother&#8221;-Zeitalter im Fernsehen, was wir immerhin noch mit einem großen &#8230; <a href="http://webthemen.de/social-web-zwischen-rtl-talk-und-big-brother.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/gossip_birds.png"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/gossip_birds.png" alt="Twitter" title="Social Web" width="128" height="70" class="alignright size-full wp-image-257" /></a>Vor 15 Jahren haben wir uns über die armen Schweine amüsiert, die sich vor einem Millionenpublikum in den nachmittäglichen RTL-Talkshows über ihr Privatleben auskotzten. Vor 10 Jahren begann das &#8220;Big Brother&#8221;-Zeitalter im Fernsehen, was wir immerhin noch mit einem großen Kopfschütteln quittierten.<br />
TV war gestern, Internet ist heute. Inzwischen sind wir alle die Protagonisten und bewegen uns zwischen RTL-Talk und Big Brother. Wir nennen es Social Web. Bei den VZs veröffentlichen wir unsere Party-Fotos, bei Facebook erzählen wir unseren &#8220;Freunden&#8221; &#8211; nicht selten hunderte oder tausende -, was für tolle Sachen wir gerade wieder privat erlebt haben, selbstverständlich verknüpft mit all unseren Daten wie politische Einstellung, Religion, Beziehungsstatus, Kontaktdaten &#8211; einfach alles. Über diverse Applikationen, leiten wir mitunter unsere Daten an die jeweiligen Anbieter, die wir in der Regel nicht einmal kennen, weiter. Über Twitter erfährt jeder alles über uns quasi in Echtzeit. Was wir gerade machen, wo wir uns aufhalten, unsere Einstellungen und eben alles, was wir sonst noch für erwähnenswert halten. Alles ist privat, aber nichts bleibt mehr privat. Wir mutieren zu öffentlichen Personen, obwohl wir keine Personen des öffentlichen Interesses sind. Noch tragischer: Es gibt Konsumenten, die den ganzen Dreck tatsächlich lesen.</p>
<p>Soweit die schöne bunte Welt des Social Webs &#8211; einseitig betrachtet. Die andere Seite, nämlich die Chancen und Möglichkeiten, die man hat, um gute Projekte, Kampagnen oder andere Anliegen mit Unterstützung der sozialen Netzwerke zu fördern, gibt es auch. Das ist unter anderem der Stoff für weitere Webthemen, die in Kürze folgen. </p>
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