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	<title>webthemen &#187; ZDF</title>
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	<description>Politik • Kultur • Medien</description>
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		<title>Mercedes-PR als Aufmacher bei Tagesschau und heute</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 10:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gratulation an die PR-Abteilung von Mercedes-Benz! Rechtzeitig zur nachrichtenarmen Weihnachtszeit wird den Medien mit dem Schumacher-Comback in der Formal 1 ein dickes Häppchen zugeworfen. Mit Erfolg, denn die Massenmedien haben angebissen. Auch ARD und ZDF konnten nicht widerstehen und brachten &#8230; <a href="http://webthemen.de/mercedes-pr-als-aufmacher-bei-tagesschau-und-heute.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gratulation an die PR-Abteilung von Mercedes-Benz! Rechtzeitig zur nachrichtenarmen Weihnachtszeit wird den Medien mit dem Schumacher-Comback in der Formal 1 ein dickes Häppchen zugeworfen. Mit Erfolg, denn die Massenmedien haben angebissen. Auch ARD und ZDF konnten nicht widerstehen und brachten das Thema in ihren Hauptnachrichtensendungen <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts16604.html">Tagesschau</a> und <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/932906/ZDF-heute-Sendung-vom-23122009/">heute</a>. Das ist nicht nur legitim, sondern deren Pflicht, denn egal, wie man persönlich zu Schumi, Mercedes-Benz und der Formel 1 steht: Ein solches Comeback ist in Deutschland nachrichtenrelevant. Aber die Form der Berichterstattung ist strittig und hier gelten für öffentlich-rechtliche Nachrichtenformate besondere Maßstäbe. <span id="more-235"></span><br />
In beiden Sendungen war das Thema der Aufmacher. Aber es gibt Unterschiede: Die Tagesschau widmete dem Thema 2:10 Minuten, während &#8220;heute&#8221; 4:10 Minuten spendierte. Die ARD und offenbar auch das ZDF bedienten sich beim von &#8220;Mercedes-Benz-TV&#8221; zur Verfügung gestellten Film-Material. <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=7432">Laut Thomas Hinrichs (ARD-Aktuell)</a> wurde es der Redaktion nicht erlaubt, eigenes Material zu erstellen.<br />
Genau an dieser Stelle erstaunt es schon sehr, wie relaxt die Medien das Spielchen mitmachen. Warum kann eine Redaktion wie ARD Aktuell mit ihren Institutionen Tagesschau und Tagesthemen dann nicht einfach mal ankündigen, dass man im Zweifel ganz auf Filmbeiträge verzichtet, wenn man gezwungen wird, auf Werbefilmchen des Unternehmens zurückzugreifen? Ein bisschen journalistisches Selbstbewusstsein sollte durchaus mal drin sein. </p>
<p>Zugute halten muss man der Tagesschau, dass sie den eingespielten Film mit dem Hinweis &#8220;Quelle: Mercedes Benz&#8221; versehen hat. Beim ZDF &#8211; immer vorausgesetzt, dass auch hier das Mercedes-Material verwendet wurde &#8211; hält man soviel Transparenz offenbar nicht für notwendig. Um Ausgewogenheit herzustellen versuchen gute Redaktionen, auch kritische Stimmen einzufangen. Wenn man aber offenbar keine solchen Statements von offizieller Seite bekommen kann, versucht man es mit einer Straßenumfrage und so konnte die Tagesschau wenigstens die Oma einfangen, die mit entschlossener Wucht ein &#8220;der spinnt&#8221; ins Mikro raunzte. In der &#8220;heute&#8221;-Sendung versuchte man es mit einem Experten-Gespräch, das aber in einem seichten mit küchenpsychologischen Elementen ausgestatteten Talk zwischen Moderator Steffen Seibert und ZDF-Sport-Experte Aris Donzelli endete. Nett, aber ohne Informationswert. </p>
<p>Der Tag vor Weihnachten war kein guter Tag für den unabhängigen Journalismus im Öffentlich-Rechtlichen System. Letztlich sammelt die ARD mit etwas mehr Transparenz via Quellenhinweis und Tagesschau-Blog ein paar Pluspunkte, während das ZDF mit der &#8220;heute&#8221;-Sendung dem Stuttgarter Autobauer eine nahezu uneingeschränkte Werbeplattform zur Verfügung stellte. Daher ist meine Gratulation an die PR-Strategen ernst gemeint. Mehrminütige Werbeblocke, relativ frei von Kritik im Gewand von seriösen Nachrichtensendungen zur besten Sendezeit und dann noch als Aufmacher sind unbezahlbar. Eigentlich sollten sie auch unrealisierbar sein.</p>
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		<title>Der Fall Brender und die Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Politiker-Sicht ist es ein verführerischer Gedanke: Einfach mal selbst entscheiden, wer über einen berichten darf und wer nicht &#8211; wenigstens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn dann ein Chefredakteur für ein besonders freundliches Medien-Klima aus Sicht der &#8220;richtigen&#8221; Partei sorgt, &#8230; <a href="http://webthemen.de/der-fall-brender-und-die-pressefreiheit.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Politiker-Sicht ist es ein verführerischer Gedanke: Einfach mal selbst entscheiden, wer über einen berichten darf und wer nicht &#8211; wenigstens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn dann ein Chefredakteur für ein besonders freundliches Medien-Klima aus Sicht der &#8220;richtigen&#8221; Partei sorgt, darf er in die Verlängerung gehen. Verhält er sich überparteilich, wird er abgesägt. So oder so ähnlich stellt man sich die Medien in einem totalitären Regime vor. Tatsächlich aber können Politiker auch in Deutschland über journalistische Positionen mit entscheiden. Zum Beispiel als Vertreter im ZDF-Verwaltungsrat. </p>
<p><div id="attachment_206" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/kochstoppen.jpg"><img src="http://mediathinking.de/wp-content/uploads/kochstoppen.jpg" alt="Koch versus Pressefreiheit" title="kochstoppen" width="202" height="122" class="size-full wp-image-206" /></a><p class="wp-caption-text">Koch versus Pressefreiheit</p></div>Ein Dorn im Auge der CDU und insbesondere des hessischen Ministerpäsidenten Roland Koch ist ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zweifelsohne. Dessen Vertrag beim ZDF endet im Frühjahr 2010 und eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht an diesem Freitag an. Genau diese möchten einige CDU-Politiker im ZDF-Verwaltungsrat gerne verhindern. Als Grund wird ein Quoteneinbruch bei der &#8220;Heute&#8221;-Sendung vorgegeben. Nicht die Qualität, sondern die Quote soll also plötzlich der Maßstab sein &#8211; immer vorausgesetzt, man möchte dieser Argumentation Glauben schenken. Vermutet werden von Medien-Experten ganz andere Gründe. Brender pocht auf journalistische Unabhängigkeit und das ist offenbar aus CDU-Sicht falsch: &#8220;Der Kern des Konflikt um Nikolaus Brender ist meiner Ansicht nach kein Links-Rechts-Schema oder die Frage, wie einer politisch steht, sondern die Positionierung von Brender, der sagte, dass er künftig Beschwerden von Lobbyisten und von bestimmten politischen Gruppen, die zu weit gehen, öffentlich machen will. Damit hat er im Grunde, sozusagen das Machtzentrum der Parteien, die Einfluss nehmen wollen auf das Programm, angegriffen und hat sie an ihrem wichtigsten Punkt getroffen,&#8221; <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/brender116.html">so Thomas Leif</a>, Journalist und Politikwissenschaftler.</p>
<p>Die berechtigte Frage, ob Nikolaus Brender persönlich als ZDF-Chefredakteur die beste Wahl ist oder nicht, ist mittlerweile durch die Attacken aus der Politik zweitrangig geworden. Inzwischen geht es vorrangig um die Pressefreiheit, die in Gefahr ist, wenn Politiker offensichtlich Journalisten absägen, weil sie unbequem sind. Wenn sich die CDU durchsetzt, wird ein deutliches Signal an die Berichterstatter gehen: Leg Dich nicht mit bestimmten Politikern an, wenn Du Deinen Job behalten willst!<br />
Für einen Verbleib Brenders <a href="http://www.campact.de/eil/sn2/signer">setzt sich Campact mit einer Eil-Aktion ein</a>, die jeder mit minimalen Zeitaufwand unterstützen kann. </p>
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		<title>Zattoo öffentlich-rechtlich</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 21:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Empörend: Barack Obama legt beim Abspielen der Nationalhymne nicht die Hand auf sein Herz. Hätte Zattoo nicht seit heute die Öffentlich-Rechtlichen und damit 24 weitere Sender im Angebot, hätte ich vom aktuellen Skandal im US-Vorwahlkampf nichts erfahren. Aber ernsthaft, langsam &#8230; <a href="http://webthemen.de/zattoo-offentlich-rechtlich.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empörend: Barack Obama legt beim Abspielen der Nationalhymne nicht die Hand auf sein Herz.<br />
<img src="http://webthemen.de/wp-content/uploads/zattoo1.jpg" alt="zattoo" /></p>
<p>Hätte <a href="http://zattoo.com/">Zattoo</a> nicht seit heute die Öffentlich-Rechtlichen und damit 24 weitere Sender im Angebot, hätte ich vom aktuellen Skandal im US-Vorwahlkampf nichts erfahren.<br />
Aber ernsthaft, langsam entwickelt sich das Internetfernsehen zu einer echten Alternative zum konventionellen TV-Gerät.</p>
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		<title>Zattoo: Bald auch in der ersten Reihe</title>
		<link>http://webthemen.de/zattoo-bald-auch-in-der-ersten-reihe.html</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 20:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Knöttig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Aber eingeschränkt&#8221;, musste ich noch im September anmerken, als ich zum ersten Mal über das Internet-Fernsehen &#8220;zattoo&#8221; schrieb. Daran hat sich auch noch nicht viel geändert &#8211; noch. Denn mit ARD und ZDF nebst Anhang könnte sich bereits im März &#8230; <a href="http://webthemen.de/zattoo-bald-auch-in-der-ersten-reihe.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://webthemen.de/wp-content/uploads/zattoo1.png' alt='zattoo' style='float: right; margin-left: 5px;' />&#8220;Aber eingeschränkt&#8221;, musste ich noch im September anmerken, als ich zum ersten Mal über das <a href="http://jan.knoettig.de/17.09.2007.tv-via-netz-mit-zattoo.html">Internet-Fernsehen &#8220;zattoo&#8221;</a> schrieb. Daran hat sich auch noch nicht viel geändert &#8211; noch. Denn mit ARD und ZDF nebst Anhang könnte sich bereits im März die Zahl der angebotenen Programme verdoppeln. Das behauptet jedenfalls onlinekosten.de. Demnach wird allerdings der von den RTL- und ProSiebenSat1-Gruppen produzierte Schrott auch weiterhin bei zattoo fehlen.<br />
Die Bildqualität kann man nach wie vor mit der von YouTube vergleichen, was mich beinahe dazu verleitet hätte, die Floskel vom geschenkten Gaul und der Körperöffnung gnadenlos unterzubringen.</p>
<p>Links:<br />
&#8212; <a href="http://zattoo.com/">zattoo.com</a><br />
&#8212; <a href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/29073/0/Zattoo_in_K%C3%BCrze_mit_ARD_und_ZDF">onlinekosten.de &#8211; Zattoo in Kürze mit ARD und ZDF</a></p>
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